Der Haustyp: Architektur + Gestaltung

Weitere Infos in Kürze. Schauen Sie doch solange die anderen schon verwirklichten Häuser mal an (Info). Oder die Beschreibung der Atriumhaus-Idee hier

Die Idee Atriumhaus

  • In seiner Mitte ein zum Himmel geöffneter zentraler Raum (glasüberdacht). Neue Bauform für eine neue Wohnform sozial bildender Nähe. Gemeinschaftsflächenanteil ca. 8%, in den Baukosten enthalten
  • witterungsunabhängige Spiel-, Begegnungs- und Aufenthaltsfläche (im Herrenberger „Lichtbau“: 350 qm)
  • Gemeinschaftsraum (im Herrenberger Lichtbau 85 qm zusätzlich)
  • Gute Größe für eine Hausgemeinschaft: mit ca. 60-120 Bewohnenden ist es größer als die klassischen Baugruppenhäuser. Und damit zugleich vielfältiger und robuster: denn einzelne Leute, die mir nicht so passen, stören dann nicht groß.

Bau, Material, Räume

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  • Temperaturen (Sommer < 27°,Winter > 18°) = Wohnqualität
  • zumindest vor Bezug beliebig schaltbare Zimmer von 2- bis 4½-Zi-Wohnung.
    Weitere Flexibilität konzipieren wir aktuell, bis hin zu Clusterwohnen u.ä.
  • barrierefrei nach DIN 18040-1 und 2
  • sehr guter Schallschutz, über den einschlägigen gesetzlichen Vorgaben
  • nutzungsneutrale Grundrisse für alle Lebenslagen: kleinstes Zimmer > 13 qm WF = 

Ökologische Nachhaltigkeit

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  • städtebauliches Ost/Westparadigma (Orientierung der Wohnungen)
  • sehr gute Ausnutzung der Grundstücksfläche (z.B. „Lichtbau“ GRZ 0,76/GFZ 1,69)
  • zertifizierbarer Passivhaus-Standard, HWB < 15 kWh/qma
    • Kompaktheit; AV-Verhältnis < 0,2, (sonst x 2)
    • Infiltrationsluftwechsel 50pa < 0,3 selbstverpflichtend (sonst x 2)
    • Ug < 0,06 W/qmK, g-Wert ca. 50 %
    • U < 0,15 W/qmK (massive Wand)
    • Energieeffizienzstrategie; Bedarfsminimierung (Suffizienz) vor Energieerzeugung
    • regenerative Vollversorgung Strom/Wärme; PV, Solarthermie, -kollektor, Pellets
    • kontrollierte Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung (> 75 %), zentral
    • Speichermasse, konstruktiv und ökologisch optimierte Stahlbetonkonstruktion
  • Suffizienz- und Gemeinschaftskonzept:
    • vernünftige Ausbaustandards
    • gemeinsame Funktions- und Begegnungsräume: Treff, Waschsalon, Werkstatt, Fitness, Spiel, ggf. weitere
    • geringer Wohnflächenbedarf, < 40 qm/Person über alle Haushaltsformen
    • vielfältige innovative Wohnungstypologien
    • interne Möglichkeit, die individuelle Wohnfläche an veränderte Bedarfe anzupassen
  • Dach- und Wasserkonzept:
    • intensive Dachgartenbewirtschaftung und extensive Begrünung unter Kollektoren
    • Rigolen für Grundwasserhaltung in Baugrubenauffüllung (neu)

Ökonomische Nachhaltigkeit

  • Bezahlbares Wohnen durch sparsame Wohnflächen (und Stellplätze), skalierte Bauweise
  • deutlich geringere Baukosten/qm WF gegenüber Bauträgermarkt
  • höherer konstruktiv-technischer Aufwand schlägt nicht auf Baukosten durch
  • Systemwechsel vom gewerblichen zum gemeinnützigen Wohnungsmarkt
  • weitgehend unabhängig von Entwicklung der Energiekosten für Strom/ Wärme
  • bauphysikalisch/ wirtschaftliches Kompensationssystem Wärmebrücke/ Dämmstärke

Historische Wurzeln

des Atriumhauses reichen tatsächlich bis ins 4. Jahrhundert v. Chr. zurück (Info)