Forderungskatalog in Stuttgart übergeben

Gemeinwohlakteure als Netzwerk

Übergabe der Forderungen vor dem Ministerium (Fotos: Neustart)

Formuliert hat ihn die neustart: solidarisch leben+ wohnen eG: Ein  drigender Aufruf an die Politik, in der Wohnungskrise endlich gegenzusteuern!

Der Forderungskatalog wurde am 29.01.24 dem Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg in Stuttgart mit einer Aktion übergeben. Das Foto zeigt die Aktivist*innen bei der Übergabe vor dem Ministerium.

Das Papier haben mittlerweile über 40 Organisationen aus Sozialverbänden, Wohnprojekten und Wohnungsgesellschaften unterzeichnet. Wir auch.

der Gemeinwohl-Wohnungsbau stürzt unter den Lasten ein 

Die konkreten Forderungen:

Inhaltlich geht es in einem ersten Schritt darum, den sozialen Wohnungsbau mit einem Rettungsschirm aus der akuten Krise zu holen. Im zweiten Schritt müssen auf Dauer angelegte Förderprogramme aufgebaut werden, welche die sozialen und ökologischen Erfordernisse im Wohnungsbereich in Einklang bringen.

Zu den konkreten Forderungen gehören:

  • auf Bundesebene: die zeitnahe Einführung der geplanten „Neuen Wohngemeinnützigkeit“
  • auf Landesebene: eine Aufstockung der Fördertöpfe für den sozialen Wohnungsbau, sowie eine Berücksichtigung gemeinschaftlicher und flächensparender Wohnkonzepte in dieser Förderung
  • auf kommunaler Ebene: die Entwicklung eigener Förderbausteine, sowie eine aktive Bodenpolitik durch die Kommunen.

Hat Atriumnet eigene Positionen?

Wohn- und Bodenpolitik diskutieren wir intensiv. Einige in unserer Projektgruppe sind hier sehr aktiv, teils eher mit Blick auf die Architektenkammer, teils eher als Aktivist*in in mehreren weiteren gemeinwohlorientierten Bau- und Wohnwende-Organisationen. Wir berichten hierzu in Kürze ausführlicher.